Ein Problem lösen, dass es gar nicht gibt

Mit Erstaunen nahm die CDU-Kreisvorsitzende aus Friesland, Christel Bartelmei, die Aufforderung der SPD-Abgeordneten Siemtje Möller zur Kenntnis, Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer solle die Unterstützung durch Soldaten der Bundeswehr beim Testen und Impfen ermöglichen.
„Offenbar will sie dabei ein Problem lösen, dass es überhaupt nicht gibt.

Als verteidigungspolitische Sprecherin ihrer Fraktion sollte sie wissen, dass im Rahmen der Amtshilfe bereits in vielen Landkreisen, wie zum Beispiel im Ammerland, Soldatinnen und Soldaten in Impf- und Testzentren Unterstützung leisten.“

Im Saarland, so Bartelmei, gäbe es seit Anfang März sogar ein Impfzentrum, das komplett von der Bundeswehr betrieben wird.

Der Einsatz ist für die beantragenden Kreise bis zum 31.12.2021 kostenlos. „Unsere Bundestagskandidatin Anne Janssen hatte uns bereits im Februar auf diese Möglichkeit hingewiesen, die auch für den Einsatz in Alten- und Pflegeheimen gilt.

So konnten durch Klärung der Sachlage mit dem Landkreis durch das CDU-Kreistagsmitglied Heinke Sieckmann erfolgreich Soldaten für das Alten und Pflegeheim in Bockhorn-Osterforde vermittelt werden, die ihren Dienst bereits angetreten haben.

Der Einsatz der Hausärzte wird für Niedersachsen final durch das SPD-geführte Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung in Abstimmung mit der kassenärztlichen Vereinigung geregelt.

„Es wäre zu wünschen, dass diese Regelung praktikabler ausfällt als die aktuelle Corona-Verordnung des Ministeriums“, hofft Bartelmei.

„Den Grundstein dafür, dass wir effizienter und schneller impfen, sobald mehr Impfstoff zur Verfügung steht, legen wir jetzt in Bund, Land und Kreis. Da ist gute Organisation und konstruktive Zusammenarbeit gefragt. Sobald flächendeckend über die Hausärzte geimpft werden kann, sollten wir die Pandemie mit ihren verheerenden Auswirkungen für unser soziales Leben und unsere Wirtschaft endlich in den Griff bekommen.“

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