Friesländer CDU wendet sich an Tourismusbeauftragten Bareiß

Astrid Grotelüschen, MdB übergibt Schreiben der Kreis-CDU

Die gesamte Tourismusbranche, darunter Hotels, Reisebüros, Gastronomie und touristische Dienstleister, ist von den Einschränkungen im Rahmen der Corona-Pandemie stark betroffen. Die CDU Friesland sieht hier starken Handlungsbedarf.

„In Friesland spielt der Tourismus mit jährlich über 650.000 Gästen und über vier Millionen Übernachtungen eine zentrale wirtschaftliche Rolle. Die zahlreichen, meist inhabergeführten mittelständischen Betriebe, die sich vom südlichen Teil bis hoch auf die Insel Wangerooge verteilen, sind in Not“, so Christel Bartelmei, Kreisvorsitzende der CDU Friesland.
Deshalb nahm Christel Bartelmei über die Bundestagsabgeordnete Astrid Grotelüschen den Kontakt mit dem Tourismusbeauftragten Thomas Bareiß auf. „Wir müssen helfen“, weiß Grotelüschen (CDU) als Wirtschaftspolitikerin und hat in einem persönlichen Gespräch mit dem Staatssekretär auf die Situation in Friesland aufmerksam gemacht.

„Aktuell führen wir viele Gespräche. Bei unseren Betrieben herrscht eine große Unsicherheit und der dringende Wunsch, eine Perspektive zu bekommen.  Erhöhte Betriebskosten durch die vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen und reduzierte Umsätze durch Belegungseinschränkungen machen die allmähliche Öffnung von touristischen Angeboten für die allermeisten Unternehmen eher zu einem Minusgeschäft. Auch kommunale Investitionen in den Tourismus stehen bei den zu erwartenden Haushaltslöchern unter schlechten Vorzeichen“, so Bartelmei.

Neben dem Umsatz im Gastgewerbe brach auch der Umsatz der Reisebüros durch die Schließungen weg. Die Bockhornerin Kirsten Reinders, Inhaberin und Geschäftsführerin des Reisebüros Brumund, hatte sich der Anfrage mit einem Brief angeschlossen. „Wir haben Verständnis für die getroffenen Entscheidungen, aber die Politik sollte sich dabei bewusst sein, dass die Reisebüros die ersten waren, die von der Krise betroffen waren und die Letzten sein werden, die wieder normal arbeiten dürfen und damit Geld verdienen können“, so Reinders über die Herausforderungen.

Gemeinsam versuchen die drei Frauen die Aufmerksamkeit auf die Probleme der Tourismusbranche zu lenken. „Es ist immer von Wert, wenn aus der Praxis heraus die Vor-Ort-Informationen direkt nach Berlin gelangen. Daher sage ich allen Akteuren vorab, insbesondere Christel Bartelmei, Danke“, so die Bundestagsabgeordnete abschließend.

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